Preis für Kunstforum
Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht Friedrich-Baur-Preis 2008 an das Kunstforum Ostdeutsche Galerie.
Regensburg – Die Bayerische Akademie der Schönen Künste München und die Friedrich-Baur-Stiftung vergeben den diesjährigen Friedrich-Baur-Preis im Bereich Bildende Kunst an das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg.
Das Kunstforum erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine Leistungen als herausragendes Kunstmuseum in Ostbayern und Spezialmuseum mit bundesweit einzigartigem Auftrag. Mit dem Fiedrich-Baur-Preis werden Künstler und künstlerische Institutionen aus dem nordbayerischen Raum ausgezeichnet, die durch „besondere Leistungen auf dem Gebietder Bildenden Kunst, Literatur, der Musik und der Darstellenden Kunst“ überregional hervortreten. Die Preisträger werden jährlich auf Vorschlag des Direktoriums der Akademievom Kuratorium der Friedrich-Baur-Stiftung bestimmt.
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg hat sich nach seiner Wiedereröffnungim Oktober 2005 mit einer neu konzipierten Schausammlung in farbigenThemenräumen und einem spannungsvollen Ausstellungsprogramm zwischen Klassischer Moderne und Gegenwartkunst als herausragendes Museum moderner Kunst in der Region profiliert. Als bundesweit einzigartige Spezialsammlung zur deutschen und zeitgenössischen Kunst im östlichen Europa beherbergt das Museum am Regensburger Stadtpark eine herausragende Sammlung mit Werkkomplexen von Lovis Corinth und Käthe Kollwitz bis Bernard Schultze und Katharina Sieverding.
Mit seinem hochwertigen und differenzierten Vermittlungs- und Bildungsprogramm, mit ‚BlauenNächten’ und vielfältigen Kooperationen mit mittel- und osteuropäischen Künstlern, internationalen Museen und der Universität Regensburg versteht sich das Regensburger Kunstmuseum nicht nur als Vermittler zwischen Ost und West, sondern auch als Forumder Begegnung der Generationen und Kulturen. Dr. Ulrike Lorenz, seit 2004 Direktorin des Kunstforums Ostdeutsche Galerie, zeigt sich „hoch erfreut über die völlig unerwartete Anerkennung von außen, die meinem Teamund mir gerade vor Eröffnung der in internationaler Kooperation vorbereitetenRetrospektive ‚Lovis Corinth und die Geburt der Moderne’ einen phantastischenMotivationsimpuls für unsere weitere erfolgreiche Arbeit vermittelt“.
(Quelle: Kunstforum Ostdeutsche Galerie)
9.09.08 - online redaktion
