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Bischof Müller fordert NPD-Verbot

Eingehend auf den neonazistischen Anschlag auf den Polizeichef von Passau vor einigen Wochen, geißelte Bischof Gerhard Ludwig Müller jegliche Form rechtsradikaler Umtriebe und Organisationen in Deutschland und forderte deren Verbot.

Regensburg 1. Januar 2008 (pdr) Bei seiner Silvesterpredigt erneuerte Bischof Gerhard Ludwig Müller seine Forderung nach einem Verbot rechtsradikaler Organisationen. Eingehend auf den neonazistischen Anschlag auf den Polizeichef von Passau vor einigen Wochen, geißelte Bischof Gerhard Ludwig Müller jegliche Form rechtsradikaler Umtriebe und Organisationen in Deutschland und forderte deren Verbot: „Das sind wir allein schon unserem guten Ruf schuldig, den die Greuel der Naziherrschaft auf Jahrhunderte hinaus ruiniert haben", soder Regensburger Oberhirte. Dabei kritisierte Bischof Gerhard Ludwig Müller den Umgang der Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft mitrechtswidrigen Organisationen: „Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Politiker das Grundrecht der Religionsfreiheit für Christen einschränken wollen und Gerichtsurteile in Deutschland das Selbstbestimmungsrecht der Kirche mit staatlicher Rechtssprechung aushöhlen wollen, man gleichzeitig aber das Verbot verfassungsfeindlicher Parteien nicht aus Mangel an Sachbeweisen, sondern an formaljuristischen Hürden scheitern lässt."

Bischof Müller hatte schon im Juni 2006 ein NPD-Verbot gefordert und einen Protestzug durch die Stadt Regensburg angeführt.

 

1.01.09 - online redaktion

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