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Semino Rossi: Immer ja!

Liebe Freunde der Volksmusik und des volkstümlichen Schlagers! Auf dieser Seite stellen wir Euch Stars und Bands vor, die bei uns schon einen Kult-Status haben. Fotos von Auftritten in unserer Region sowie persönliche Gespräche, sollen dazu beitragen, unsere Lieblingsakteure besser kennen zu lernen. Heute: Semino Rossi, der romantische Argentinier gastierte im Oktober in der Donauarena.Wir verlosen noch 5 CDs mit Originalautogramm, wenn Sie die richtige Lösung an gewinn@kulturjournal.de schicken: ist Semino Spanier oder Argentinier?

 Semino Rossis Geschichte liest sich wie ein Märchen: Mit 23 Jahren verließ er seine Heimat Argentinien um in Spanien Sänger zu werden. Der erste Anlauf in Hotels ein Engagement zu finden scheiterte und Semino brachte sich als Straßenmusiker durch. „Das war eine gute Schule“, sagt er heute. Doch 2004 begann eine steile Karriere.

Semino, Sie haben 1985 mit einem one-way Ticket Argentinien in Richtung Spanien verlassen. Haben Sie damals schon vorgehabt Schlagerstar zu werden?
Ich habe schon immer davon geträumt Sänger zu werden. Ich habe nicht gewusst wie lang der Weg dorthin sein wird, aber es war schon immer mein Traum zu singen. 1985 habe ich dann das gemacht, was vielleicht nicht viele Menschen tun: Ich habe meine Heimat verlassen um in Spanien mein Glück zu suchen. Spanien hat sich wegen der Sprache angeboten.

 Die Karriere begann dann 2004 mit einem Fernsehauftritt.
Ja, in der Sendung bei Florian Silbereisen. Und die letzten vier Jahre sind wie eine Rakete gegangen: Ich habe 2,2 Millionen Platten verkauft, wurde mit mehreren Gold- und Platin- Awards ausgezeichnet und habe Awards wie Amadeus, Echo und goldene Stimmgabel erhalten. Meinen Traum habe ich erreicht – ich kann vor Publikum singen. Aber ich bin mir durchaus bewusst, dass alles im Leben seine Zeit hat: Morgensonne, Mittagszeit und Sonnenuntergang. Für mich steht die Uhr bei zehn vormittags und ich möchte jede Minute dieser Reise bewusst leben.

"Einmal ja – immer ja", so lautet der neue CDTitel und auch die Tournee ist so betitelt. Ist das ein Leitspruch für Sie privat?
"Einmal ja, immer ja" ist ein wichtiges Wort für eine Frau. Wer sein Ja-Wort gibt sollte immer dazu stehen. Ich selbst bin jetzt seit 16 Jahren verheiratet und wir genießen die romantische Zeit. Und so wie ich auf der Bühne bin, bin ich auch als Mensch – das kann man nicht trennen oder einfach vorspielen.

 Was hören Sie selbst für Musik?
Ich habe eine Liebe für Lateinamerikanische Musik, Salsa, Bolero, Rumba oder Tango. Und ich bin aufgeschlossen für andere: Ich war auf Konzerten von Placido Domingo, Celin Dion und Madonna. Musik ist für mich eine Herzenssache und mein Herz ist offen.

Gibt es neben der Musik noch etwas, wo Sie sich engagieren?
Ja, ich versuche Menschen zu helfen. Das habe ich schon immer getan und im letzten Jahr habe ich die Stiftung „Juntos podemos“ in meiner Heimatstadt Rossario gegründet. Ich engagiere mich auch bei der Welthungerhilfe, für die ich in Peru war. Ich weiß wie es ist aus einfachen Verhältnissen zu kommen, deshalb möchte ich jetzt helfen.

Was spielt in Ihrem Leben noch eine Rolle?
Natürlich meine Familie, wir haben zwei Töchter mit denen wir die Zeit verbringen wollen. Außerdem der Glaube. Ich glaube an Gott und die Heilige Maria und das gibt mir Kraft. Ich glaube an diese positive Energie, die wir als Menschen brauchen.

 

Stimmen nach dem Konzert

 Helene und Franz
"Wirklich super, aber die Lautstärke… Für uns war die Musik zu laut, da kommt seine Stimme nicht richtig raus und man versteht den Text nicht richtig. Wir sind große Fans und extra von Schwarzenfeld hierher gefahren – eigentlich müssten wir ja eingeladen werden, denn wir haben unser Hochzeitsjubiläum gehabt. Nein, Euren Beitrag können wir uns im Internet nicht ansehen, da müssten wir schon zu den Enkeln rübergehen."

 

 

 Irmgard und Michael
"Ja wir sind alle drei schon lange Fans und haben den ganzen Aufstieg vom Semino am Fernsehen mitverfolgt. Der ist wirklich ganz super und auf der Bühne ist halt eine ganz andere Atmosphäre. Die Lautstärke? Nein, die wir finden ganz ok. Die Karten hat unser Sohn natürlich übers Internet bestellt. Eigentlich sind wir typische Volksmusikfans, aber in der Donau-Arena war ich heute zum ersten Mal. "

 

 

 Siegfried und Marion
"Was man bis jetzt, bis zur Pause sagen kann: es ist sehr gut! Besonders, dass er Live spielt. Ich habe ja Semino Rossi erst durch meinen Freund kennen gelernt, ich kannte den vorher nicht und jetzt bin ich ein richtiger Fan. Wir haben ihn zusammen schon einmal gesehen, das war in Stuttgart. Aber das war ein Konzert mit 16 verschiedenen Interpreten und Semino hat da nur zwei Lieder gespielt. Und heute, dieses Konzert, das ist mein Geburtstagsgeschenk, weil ich ihn mittlerweile so gern höre." 

 

 Rosa und Renate
"Wir sind ja durch den Stadl auf ihn aufmerksam geworden und das Konzert gefällt uns sehr, sehr gut! Er macht ja so eine feine Musik und er singt so schön, das liegt ihm einfach im Blut. Wir sind ganz verzaubert. Das ist halt genau die richtige Musik für uns, da könnten wir stundenlang zuhören. Volksmusikfans sind wir aber keine, nein, den Musikantenstadl den schauen wir auch nur an wenn er singt."

 

 Erika und Peter
"Wir sind aus Kötzting und kennen Semino aus dem Fernsehen. Die Jungen kennen ihn ja nicht so, aber in unserer Generation ist er sehr beliebt. Wir sind das erste Mal auf einem Konzert von ihm und übrigens auch das erste Mal in der Donau-Arena. Wir werden das jetzt weiterverfolgen und sicher auch wieder auf ein Konzert von Semino Rossi gehen. Also mich hat ja am meisten beeindruckt, wie er mit dem Umberto auf der Gitarre gespielt hat: der Wahnsinn! Überhaupt das ganze Orchester, das ist sagenhaft. Ansonsten haben wir uns mal André Rieu angesehen – wir stehen eher auf die leichte Musik."

 

 

 

27.10.08 - online redaktion

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