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Natur – Kloster – Kultur

Eine Ausstellung im Felsenkeller des Klosters Weltenburg zeigt mehr als 1000 Jahre Geschichte und dokumentiert eine in Jahrhunderten gewachsene Landschaft und Kultur. Ein Ausflugstipp, der Kunst und Kultur, Natur und Historie verbindet.

Amphoren aus der Jungsteinzeit, der Gamsbart des Altmühltals, die Siegel Cosmas Damian Asams, Werkzeuge der Stuckateure und fotografische Blicke hinter die Klostermauern: Im Museum im historischen Weltenburger Felsenkeller wird Geschichte lebendig, nun neu präsentiert und mit weiteren spannenden Ausstellungsstücken. Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei mit reicher Vergangenheit und einer prachtvollen Kirche als erstem gemeinsamen Hauptwerk der Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam (Foto) inmitten eines einzigartigen Naturensembles. All diese Besonderheiten sind in einem bunten Bilderbogen, mit vielfältigen Exponaten und Filmen zu Kirche, Kloster und Brauerei bei einem Gang durch 1000 Jahre Vergangenheit zu erleben. Die Ausstellung zeigt Fossilien als Zeugen der Urgeschichte, als die heutige Weltenburger Enge von einem subtropischen Meer überflutet war, erzählt von der sagenhaften Gründung der Mönchszelle am Donaustrand, von Niedergang und Neuanfang im Mittelalter, von der Arbeit auf der Großbaustelle des 18. Jahrhunderts für die Asamkirche, mit der der Barock bayerisch wurde, aber auch davon, warum die Benediktiner heute in überzeugtem Glauben in Weltenburg leben. Und sie lädt ein, zu entdecken, warum die Reinheit des Wassers in der Weltenburger Enge nicht nur das Geheimnis des süffigen Klostertrunks ist. Geöffnet März bis November täglich von 10 bis 18 Uhr sowie nach Anfrage.

www.bistumsmuseen-regensburg.de

 

7.08.10 - peter lang

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