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„Feuer, Wasser, Erde, Wind“

Bereits im vergangenen Februar war die Regionalkoordinatorin der „Organization of World Heritage Cities“ (OWHC) Dr. Siri Myrvoll aus dem norwegischen Bergen angereist, um die Rahmenbedingungen für die diesjährige nordwest-europäische Fachkonferenz in Regensburg abzustecken.

 In dieser Woche, von Dienstag, dem 16. bis Donnerstag, dem 18. September ist es nun soweit: Internationale Experten werden im Regensburger Salzstadel zusammentreffen, um über das Thema „Feuer, Wasser, Erde, Wind - Naturrisiken als Herausforderung für Welterbestädte“ (Earth, Wind, Water, Fire - Environmental Challenges to Urban World Heritage) zu beraten. Dabei werden Risiken erörtert und präventive Schutzmaßnahmen für historische Städte aufgezeigt. Auch eine  „Regensburger Empfehlung“ soll im Anschluss an die Konferenz verabschiedet werden.

„Wir erwarten zahlreiche Teilnehmer aus über fünfzehn europäischen Ländern“ freut sich Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger über die große Resonanz und präsentiert stolz das Plakat zur Tagung. „Es ist eine große Ehre für die Stadt Regensburg, Gastgeber dieser hochkarätigen internationalen Veranstaltung zu sein und ich freue mich, damit zum Austausch der Welterbe-Städte untereinander beitragen zu können.“

Unter anderem haben die Bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller, die Generalsekretärin der OWHC Lee Minaidis, Dr. Mechtild Rössler vom Welterbezentrum der UNESCO sowie der Präsident des Internationalen Rates für Denkmalpflege ICOMOS, Prof. Dr. Michael Petzet, ihr Kommen angekündigt.

„Der Schutz unseres gebauten kulturellen Erbes vor Naturrisiken gewinnt mit dem Klimawandel zunehmend an Bedeutung.“ so Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann, die gemeinsam mit Welterbe-Koordinator Matthias Ripp für die fachliche Konzeption und Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnet. „Die UNESCO Welterbe-Städte sollten hierbei eine Vorreiterrolle übernehmen und mit der Umsetzung von nachhaltigen Schutzmaßnahmen und integrierten Managementstrategien anderen historischen Städten als Beispiel vorangehen.“

(Quelle: Pressestelle Stadt Regensburg)

 

15.09.08 - online redaktion

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