Suchen

    klick Kultur - Kultur klick
    Artikelnummer:
    Artikel:

Meldungen

    Politische Kultur
    Stadtrat Benedikt Suttner bleibt stark: Er lehnt Freikarten für die Schlossfestpiele und WM-Baseball-Spiele ab und stellt damit grundsätzlich die "Zuwendungspolitik" für die ehrenamtlichen Bürgervertreter infrage.

    Digitale Nomaden
    Universitätsbibliothek Regensburg unterstützt den Aufbau einer Datenbank zum Thema Tourismus und Reisen.

    Büchereien in den Ferien geöffnet
    Stadtbüchereien stehen während der Sommerferien nahezu wie gewohnt zur Ausleihe offen.

    Qingdao achte Partnerstadt
    Die aufstrebende junge Millionen-Metropole an der Küste des chinesischen Meeres wird Regensburgs achte Partnerstadt.

Video der Woche

    Jeden Tag ein Porträt-Foto, 2356Tage, 2356 Fotos. Mit Musik von Carly Comando hinterlegt. Stop Motion in Progress.

Internetzeitung

„Corinth“ in Zahlen

Nach der Otto-Dix-Schau vor drei Jahren „stemmt“ das Kunstforum Ostdeutsche Galerie wieder einen Giganten der Bildenden Kunst. Initial wurde das Pariser Musée d’Orsay, das als Gegenstück zu den französischen Impressionisten eine Schau mit „teutonischen“ Werken des deutschen Expressionismus zeigen wollte. Einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus ist nun einmal  Lovis Corinth, einer der „Hausgötter“ des Kunstforums Ostdeutsche Galerie. Die Anfrage nach Leihgaben ließ Direktorin Ulrike Lorenz initiativ werden, wenn schon bedeutende Werke aus dem Regensburger Bestand nach Paris und Leipzig entliehen werden, warum sollte da nicht auch Regensburg eine Station der Corinth-Retrospektive werden?

 Vor der Eröffnung am Sonntag, 9. November 2008, herrscht geschäftiges Treiben. Die Kuriere (Restauratoren der Museen aus denen Leihgaben nach Regensburg geschickt wurden) begutachten den Zustand der Gemälde und überwachen die Hängung, Licht wird justiert, Beschriftungen werden angebracht, fast herrscht eine sakrale Stimmung im Erdgeschoss des Kunstforums. Und in der Tat sprengt Lovis Corinth fast die Dimensionen des Museums. Ohne Übertreibung darf gesagt werden, eine Weltausstellung ist in Regensburg zu Gast. Die Besucherzahlen der Pariser Ausstellung waren überwältigend, im Gegensatz zu Paris und Leipzig, ist die Regensburger Schau erheblich erweitert worden, allein hier ist der Katzenellenbogen-Zyklus (Motive aus der Odyssee und der Roland-Saga) zu sehen. Die Hängung erfolgte in Themenräumen, die u.a. Akt, Selbstporträts, Porträts und Mythologie in den Fokus rücken. Im Folgenden die Schau in Zahlen und Daten.

2 ½ Jahre lang dauerten die Vorbereitungen, ehe Ende März 2008 „Die Geburt der Moderne“ eröffnet werden konnte.

13 Corinth-Gemälde befinden sich im Besitz des Kunstforums Ostdeutsche Galerie.

29 Euro beträgt der Preis für den „gigantischen“ Ausstellungskatalog. Ein „Schnäppchenpreis“ für ein derartiges Corinth-Kompendium.

45 Leihgeber (private und öffentliche, also Museen) ermöglichten die Retrospektive.

101 Gemälde aus allen Schaffensperioden sind zu sehen.

348 Seiten umfasst der Katalog zur Ausstellung, eine Kostbarkeit für sich, mit wertvollen Aufsätzen und hervorragend fotografierten Gemälden.

400 Grafiken von Lovis Corinth werden im Nachklang zur Retrospektive ab März 2009 im Kunstforum zu sehen sein.

1000 Quadratmeter beträgt die Ausstellungsfläche.

30.000 Besucher werden von Direktorin Ulrike Lorenz wenigstens erwartet, ein Richtwert, dem die Besucherfrequenz der Otto-Dix-Schau zugrunde liegt.

120.000 Euro (geschätzt) beträgt das Budget, die Regensburger Ausstellung auf die Beine zu stellen.

80.000.000 Euro beträgt die Versicherungssumme der ausgestellten Werke.

Dauer der Ausstellung: 9. November 2008 bis 15. Februar 2009.
Infos und weitere Daten und Fakten: www.kunstforum.net
oder www.lovis-corinth.com

Mehr Informationen hier [<].

 

3.11.08 - peter lang

Kommentare
Ihr Kommentar
 

 

  

 
 
Internetzeitung | Impressum | ©2009 Verlag Michael Kroll