Bavarian Giants2
Kulturelles Sommerloch? Das gibt's woanders vielleicht, in Regensburg hat sich das Statt-Theater die Ferienzeit zunutze gemacht. Wenn alle anderen am Badweiher liegen oder sich in Spanien Dienstautos klauen lassen oder sich vor der Schweinegrippe zu schützen suchen, spielt man für die Daheimgebliebenen und die Touristen, die in Regensburg ihren Sommerurlaub verbringen.
Mit Heimatlichen, mit Humorvollem und Hintergründigem kommen uns die Drei "bayerischen Giganten". Wo es einen Part One gibt, kann der zweite Teil nicht weit sein. Bitteschön: Hier ist er!
Premiere am 11. August 2009, 20.00 Uhr - Kleinkunstbühne Statt-Theater, Winklergasse
Weitere Aufführungen: 12./13./14./15.8., jeweils 20.00 Uhr, Statt-Theater
Karten unter Tel. 0941-53302 oder www.statt-theater.de
Es ist ein sagenumwobenes Tier, das die Bavarian Giants, alias Gaisa, Geyer & Kreuzer, in ihrem zweiten Anlauf jagen. Den bayerischen Gral haben sie ja bereits gefunden: die Freiheit, jawohl. Und jetzt geht es wieder um allerlei typisch bayerische und menschliche Probleme und Eigenschaften. Männer sind ja bekanntlich Jäger, Sammler und von der Libido gesteuert. Aber was oder wem jagen sie im Jahr 2009 hinterher? Was sammeln sie, wenn ihr Liebstes, das Geld, knapp wird? Wie kommen sie aus der Krise und mit dem weiblichen Geschlecht klar?
Letzteres, die holde Weiblichkeit eben, hat wiederum mit anderen „Ks“ zu kämpfen: Kinder, Karriere und Küche – das passt nicht wirklich zusammen, darum fühlt sich manche Frau heutzutage wie ein Wolpertinger: zusammengesetzt aus einem Drittel ungeliebten Hausfrauendaseins, einem Drittel Kinderbetreuerin, und für das letzte Drittel muss sie sich auch noch mit den Männern in der Berufswelt herumschlagen…
Das gibt Kampf- und Zündstoff, wiederum altbewährt musikalisch illustriert mit feinsten Neuarrangements traditionellen bayerischen Liedguts, feschen Umdichtungen und gesalzenen Kabarettmono-, Dia- und Triologen. Mit Ursula Gaisa, die sich wieder an der Quetschn versuchen wird, Eberhard Geyer echt professionell wie immer an Klavier und Akkordeon und Bernhard Kreuzer an der Gitarre.
Ein echter Spaß für alle, die die bayerische Lebensart lieben oder erforschen wollen. Waidmanns Heil!
www.bavarian-giants.de
Pressestimmen:
„Auf den ersten Blick meint der Fremde, ein Volksmusiktrio, das alpenländische Melodien präsentiert, stehe auf dem Podium. Aber es waren die „Bavarian Giants“, die volkstümliche Melodien mit lustigen und sehr hintergründigen Texten belegten. Niemand blieb ungeschoren.“
Mittelbayerischen Zeitung, 3.12.2008
„Mit viel Humor ergründeten sie das Wesen der Bayern. Da wurde sinniert und festgestellt „Do dada ma a stinka" oder auf bayerische Idiome wie „Mir san mir", „Passt scho" oder“"A Hund is a scho" hingewiesen. Die Bavarian Giants boten den Zuschauern einen gelungenen und unterhaltsamen Chansonabend, in dem die drei Künstler passend zu ihren Stücken in die verschiedensten Rollen schlüpften.“
Der Neue Tag, 21.4.2007
„Komisch, frech und hintergründig, mit einfachsten Mitteln, puristisch natürlich… inszenierten die Bavarian Giants ihre Suche nach dem bayerischen Gral… Ihre Suche nach dem klassisch „Bayerischen“ gestalteten sie typisch Blauweiß. Urig, bissig, und das teilweise musikalisch umrahmt, bestachen die Giants mit ihrem Programm aus echtem Liedgut, ironisch schwarzen Texten und aberkomisch hintersinniger Präsentation.“
Hersbrucker Zeitung, 11.10.2006
29.07.09 - online redaktion
